Es handelt sich um ein Gebiet, das an Bedeutung in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat.
Denn neben der Zunahme an übergewichtigen und adipösen Menschen, steigt auch die Anzahl derer, die an Untergewicht, Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Binge eating disorder, oder einer anderen, nicht näher bezeichneten Essstörung leiden.

Weiters leiden neben Mädchen und jungen Frauen auch immer mehr Buben und Männer an diesen Krankheitsformen.

Das Hauptproblem an der Diagnose und Therapie von Essstörungen liegt darin, dass die oder der Betroffene die vorhandenen Symptome nicht als Krankheit wahrnimmt und häufig vor sich selbst, den Angehörigen und Freunden zu verbergen versucht.

Sich einzugestehen, dass man krank ist und Hilfe benötigt, ist ein wichtiger, aber sicherlich auch der schwierigste Schritt, um sich auf einen Kampf mit dem bestehenden Problem einlassen zu können.

Denn neben den negativen Auswirkungen der Erkrankung, gibt es auch einige positive Aspekte für die Betroffenen. Kann oder soll man sich darauf einlassen sich dem Leidensdruck zu beugen und auch die erreichten positiven Seiten wieder aufzugeben?

Dies stellt für viele Menschen die größte Frage beziehungsweise Herausforderung dar.


Aber es lohnt sich, sich darauf einzulassen!
Trotz aller Wenn und Aber.


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